Wohnen in Europa wird immer teurer. Was uns am meisten dabei aufregt, ist wohl die Tatsache, dass dies vor allem auf die steigenden Nebenkosten zurück zu führen ist. Der letzte Aufreger, den wir den Zeitungen entnehmen konnten, erzählte davon, dass die Heizölpreise zukünftig anscheinend noch weiter steigen sollen. Wir fragen uns, wer dies in absehbarer Zeit noch alles zahlen kann.

Eine Option auf Besserung der Lage wird es in der nächsten Zeit wohl nicht geben, denn schließlich handelt es sich beim Heizöl um einen fossilen Energieträger, das bedeutet, er kann nicht nachproduziert werden. Aufgrund dieser Tatsache und der Tatsache, dass die Vorräte an Öl auf dieser Erde allmählich zu Ende gehen, ist es kein Wunder, dass diejenigen Staaten, die mit dem Öl handeln, ihre Macht ausnutzen und die Preise nach Oben treiben. Am meisten trifft dies natürlich (wie so Vieles) den kleinen Verbraucher.

Natürlich ist es nur eine gut gemeinte Vorsichtsmaßnahme, wenn ein Vermieter im Burgenland die Miete ein wenig erhöht, um dem Mieter hohe Nachzahlungen bei der Nebenkostenabrechnung zu ersparen. Doch diese Mehrkosten im Monat muss man schließlich auch erst einmal aufbringen. Für viele Familien ist hier Sparen angesagt. Einige berichten uns, dass ihre Mietkosten stark angestiegen sind, seit sie in ihrer Wohnung leben, vor allem eben in den letzten Jahren.

Wir sehen auch eine Notwendigkeit darin, in den Schulen über solche Themen zu sprechen. In der Hauptschule beispielsweise werden Schülern damit vertraut gemacht, eigene Haushaltsbücher zu führen. Diese Fähigkeit kann gerade in Zeiten der Geldknappheit durch steigende Heizölpreise dazu führen, dass man seine Finanzen besser unter Kontrolle hat und sich eventuelle unnötige Ausgaben bewusst macht. Denn Heizen muss man schließlich im Winter, da führt kein Weg daran vorbei, es sei denn, man sieht sich nach alternativen Heizmethoden um, wie etwa dem Einbau eines Kamins.